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Auf Anfrage des Tiefbauamtes der Stadt Hannover haben wir uns am Mittwoch den 23.07.2008 gemeinsam mit dem SAV Hannover getroffen, um die eventuell verbleibenden Fische im Kraftwerkskanal Döhren zu bergen. Eine dringend notwendig gewordene Reparatur der Wehranlage machte es unumgänglich den gesamten Kanal trocken fallen zu lassen, um die Arbeiten durchführen zu können. Hierfür wurde ein Damm im Zulauf errichtet. Das Abdichten des Dammes erwies sich als sehr schwierig. Insgesamt haben die Helfer beider Vereine drei Tage auf ihren Einsatz gewartet. Am Freitag war es dann soweit. Der Damm war soweit abgedichtet, dass der Kanal nahezu trocken gefallen war. In der Mitte des Kanals hat sich dann allerdings im Laufe der Zeit ein tiefer Gumpen von über 2 m Tiefe und 20 m Länge gebildet, der ein E-Fischen mit unseren Handgeräten nicht zuließ. Eine Pumpe musste eingesetzt werden, um das Wasser weiter abzupumpen. Für uns bedeutete das aber auch, dass wir einen weiteren Tag investieren mussten.
 Hier sieht man den Bau des Dammes!
Am Montag waren dann zwei Helfer vom FVH (Gerhard Heuer und Klaus Becker) erneut vor Ort um die restlichen Fische aus dem verbliebenen Gumpen abzufischen. Alle Versuche waren vergebens. Das Bauamt hatte zwischenzeitlich entschieden, Wasserbausteine in die Vertiefung einzubringen. Allerdings haben diese Lieferzeit und so bleibt es abzuwarten, ob wir noch einmal eingreifen müssen. Vermutlich werden sich aber noch einige Fische im Gumpen befinden. Durch die geringe Menge Frischwasser aus der Leine und den extrem hohen Temperaturen, kann sich für die verbliebenen Fische sehr schnell ein Sauerstoffdefizit einstellen. Für diesen Fall stehen weiterhin auf Abruf bereit. Insgesamt wurden unsere Befürchtungen, dass sehr viele Fische bei dem rasch fallenden Wasser im Kanal, den Weg selbständig zurück in die Leine finden würden, nicht bestätigt. Der Vorstand bedankt sich bei unseren sowie den Helfern des SAV's. Besonders hervorheben möchten wir aber die Mitarbeit von unserem Nachwuchs aus der Jugendgruppe. Bis zu 5 Jugendliche haben drei Tage Einsatz bei Gluthitze ausgehalten. Alle Achtung! Danke schön! Hier der Pressebericht. Andy Krüger Reviergewässerwart |