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Bachforelle Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Montag, den 16. Februar 2009 um 00:00 Uhr

Foto Bachforelle

 

  • Ordnung: Lachsartige (Salmoniformes)

  • Synonyme, Populärnamen:

    • Alpforelle, Bergforelle, Ferchen, Fore, Förne, Goldforelle, Schwarzforelle, Steinforelle, Waldforelle, engl.: brown trout
  • Allgemeine Beschreibung, Merkmale:

    • Die Bachforelle hat einen torpedoförmigen Körper, der seitlich abgeflacht erscheint. Die Farben reichen von oliv-braun-schwarz auf dem Rücken, über rot-gelb-oliv an den Flanken bis zu weiß und gelb im Bauchbereich. Oberhalb der Seitenlinie befinden sich dunkle Flecken. Das beste Unterscheidungsmerkmal sind jedoch die weiß umrandeten roten Flecken auf und unter der Seitenlinie.
  • Vorkommen, Lebensraum in Europa:

    • Die Bachforelle kommt in fast ganz Europa bis zum nördlichen Lappland vor. In Griechenland und auf den meisten Mittelmeerinseln fehlt sie
  • Lebensweise, Verhalten:

    • Die Bachforellen besiedeln weit ausgedehnte Flussbereiche in fast ganz Europa. Klares, kaltes und sauerstoffreiches Wasser und ein kiesiger-sandiger Boden sind dabei von Vorteil. Die Bachforellen sind standorttreu und große Exemplare haben ihr eigenes Revier, das sie nur zur Paarung verlassen. Die Nahrung besteht - je nach Größe der Forelle - aus Insektenlarven bis zu Fischen.
  • Vermehrung, Paarungsverhalten:

    • Die Bachforellen sind nach 2 (m) bzw. 3(w) Jahren geschlechtsreif und paaren sich zwischen Oktober und Januar. Die Rogner wedeln mit der Schwanzflosse (w) eine Grube in den kiesigen Grund. In mehrere Gruben werden dann insgesamt ca 1.000 bis 1.500 Eier in einer Größe von 3,8-5,5 mm abgelegt., Die Milchner geben ihren Samen darüber ab. Nach ca. 410 Tagesgrade schlüpfen die Larven,
  • Besonderheiten, Rechtliches:

    • Rote Liste
    • Kreuzungen aus Bachforellen und Bachsaiblingen werden Tigerforellen genannt.
    • Die Glochidien der Flusspermuschel leben in den Kiemen der Bachforelle
      • In räumlich abgeschlossenen Gebieten hat sich die Bachforelle zu ca. 15 eigenen Unterarten entwickelt. Dies sind z.B. die Marmorata-Forelle und die Rhön-Forelle.
  • Wasser:

    • Süßwasser, Brackwasser, Salzwasser

 

 
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