Rotfeder Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 08. Mai 2009 um 00:00 Uhr

Foto Rotfeder - Quelle: Wikipedia - creative commons lizenz - Photographer: Noel Burkhead

Dieses Foto einer Rotfeder läßt sehr schön die Unterschiede zum Rotauge erkennen. Die Rotfeder hat ein oberständiges Maul. Das Rotauge eine endständiges. Die Rückenflosse beginnt darüber hinaus hinter den Bauchflossen. Beim Rotauge liegen sie übereinander senkrecht.

 

 

  • Synonyme: Unechtes Rotauge, Rottelen, Rötel, Rothflosser, Fürn, Roddow, Kümmerer, Rothasel, Gelbauge, Scharl, Schmalzfeder
  • Englisch: rudd
  • Französisch: rotengle
  • Spanisch: Escardinio
  • Russisch: ???????????
  • Italienisch: scardola
  • Dänisch: almindelig rudskalle
  • Schwedisch: sarv
  • Norwegisch: sorv
  • Niederländisch: rietvoorn
  • Polnisch: Wzdrega a. krasnopiórka
  • Wasser: Süßwasser, Brackwasser
  • Geschlechtsunterschied: Nur zur Laichzeit, bei der das Männchen einen feinkörnigen Laichausschlag trägt.
  • Geschlechtsreife (m): 2-3
  • Geschlechtsreife (w): 2-3
  • Laichausschlag (m): feinkörnig
  • Laichausschlag (w): nein
  • Paarungszeit Anfang: April
  • Paarungszeit Ende: Juni
  • Tagesgrade: 115
  • Eianzahl: bis 200.000
  • Eigröße: bis 1,5 mm
  • Allgemeine Beschreibung:

    • Die Rotfeder hat eine grausilberne Grundfärbung, die nach unten heller und nach oben dunkler wird. Die Flossen sind bis auf die Rückenflosse rot-organge gefärbt. (Namensgebung)
  • Vorkommen in Europa:

    • Ganz Europa, nur im äußersten Norden und Süden ist sie nicht zu finden.
  • Lebensweise und Verhalten:

    • Die Rotfeder ist ein Schwarmfisch, der sowohl stehende als auch langsam fließende Gewässer besiedelt. Flache und pflanzenreiche Gebiete werden bevorzugt. Die Nahrung besteht aus Algen, Pflanzen und ergänzend aus kleinen Wirbellosen.
  • Vermehrung und Paarungsverhalten:

    • Zur Laichzeit wird der flache Uferbereich mit dichtem Pflanzenbewuchs aufgesucht, wo die klebrigen Eier an Wasserpflanzen abgelegt werden. Nach dem Schlupf leben die Larven noch ca. 10 Tage von ihrem Dottersack.

 

 
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