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Geschrieben von: Administrator
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Mittwoch, den 18. Februar 2009 um 00:00 Uhr |
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Ordnung: Karpfenartige (Cypriniformes)
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Familie: Karpfenfische (Cyprinidae)
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Art: Schleie (Tinca Tinca)
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Synonyme, Populärnamen:
- Liebe, Schlammler, Schlei, Schley, Schlie, Schlüpfling, Schuster, engl.: (green) tench
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Allgemeine Beschreibung, Merkmale:
- Die Schleie hat einen wenig gestreckten, leicht hochrückigen Körper mit einer sehr ausgeprägten Schwanzwurzel. Der Körper ist oliv gefärbt und von kleinen Schuppen und einer dicken Schleimschicht bedeckt.
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Vorkommen, Lebensraum in Europa:
- Die Schleie kommt fast in ganz Europa vor. In Schottland, Nordspanien, Nordskandinavien, Griechenland und der Halbinsel Krim fehlt sie.
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Lebensweise, Verhalten:
- Die Schleie lebt vorzugsweise am Grund krautiger Gewässer. Als Nahrung werden Tiere und Pflanzen grundnah aufgenommen. Die Schleie ist ein eher dämmerungs- und nachtaktiver Fisch. Tagsüber ist sie meist weniger aktiv.
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Vermehrung, Paarungsverhalten:
- Die nach 2(m) bzw. 3 (w) Jahren geschlechtsreifen Tiere paaren sich zwischen Mai und Juli. Hierbei kann sich die Eiablage über bis zu 2 Monate erstrecken. Es werden ca. 300.000-600.000 kleine (unter 1mm) Eier an Wasserpflanzen geheftet, die in stark bewachsenen Gewässerbereichen liegen. Nach 65 Tagesgraden bzw. 3-4 Tagen schlüpfen die sehr kleinen Larven, die zunächst mit Klebedrüsen am Laichsubstrat hängen bleiben bis sie schwimmen können. Milchner tragen Laichausschlag an Kopf und Rücken.
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Besonderheiten, Rechtliches:
- Rote Liste
- Bei den Milchnern ist der 2. Brustflossenstrahl verdickt
- Schleien neigen zur Verbuttung, sie werden dann bereits mit ca. 15 cm geschlechtsreif und behalten diese Größe
- Schleien verfallen bei extremen Wassertemperaturen in eine Art Starre, die es ihnen ermöglicht fast ohne Sauerstoff auszukommen. So erklärt sich, dass Schleien auch in kleinen Tümpeln vorkommen.
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Wasser:
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Anatomie:
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Weiterführende Links:
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