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Geschrieben von: Administrator
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Freitag, den 08. Mai 2009 um 00:00 Uhr |
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Junger Europäischer Hecht - Aquarienaufnahme
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- Synonyme: Bunthecht, Flußhecht, Grashecht (junger Hecht), Häk, Hecht, Hechten, Heekt, Heichit, Hengste, Höcht, Scheckhecht, Schnäbele, Schnuck, Schnock, Schnöck, Snöck, Sticker, Wasserwolf (von der exakten lat. Übersetzung -schillernder Wolf- abgeleitet)
- Englisch: Pike, Northern Pike
- Französisch: Brochet, Bec de canard,
- Spanisch: El Lucio
- Russisch: ????
- Italienisch: Luccio
- Dänisch: Gedde
- Schwedisch: Gädda
- Norwegisch: Gjedde
- Niederländisch: Snoek
- Polnisch: Szczupak pospolity
- Wasser: Süßwasser, Brackwasser
- Max. Größe in cm: 150
- Max. Gewicht in kg: 30
- Max. Alter in Jahren: 35
- Körperform: Der Hecht hat einen langgestreckten, walzenförmigen, leich abgeflachten Körper mit einem sehr langen Kopf
- Flossenformel: D VI-VIII/17-25, A IV-VII/10-22, P I/3, V I/18, C 19
- Fettflosse: keine
- Bauchflossenständigkeit: bauchständig
- Barteln: keine
- Schuppen: Kammschuppen
- Schuppen auf Seitenlinie: 110-130
- Maul: leicht unterständig, lang und platt, entenschnabelartig mit großen spitzen Zähnen, Hechelzähnen, etc.
- Schwimmblase: einkammerig mit Luftgang
- Schlundzahnformel: k.A.
- Pflugscharbeinplatte: k.A.
- Pflugscharbeinstiel: k.A.
- Geschlechtsunterschied: Nur Weibchen erreichen die Maximalgröße, Männchen werden i.d.R. nicht größer als 1m
- Geschlechtsreife (m): 2-3
- Geschlechtsreife (w): 3
- Laichausschlag (m): nein
- Laichausschlag (w): nein
- Paarungszeit Anfang: Februar
- Paarungszeit Ende: Mai
- Tagesgrade: 135
- Eianzahl: ca. 40.000/kg
- Eigröße: 2,5-3
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Allgemeine Beschreibung:
- Der Hecht ist in unseren Breitegraden so gut wie unverwechselbar. Seine Schnauze ist platt und langgezogen. (Entenschnabel) Seine Musterung ist ebenso einzigartig. Die Rückenflosse ist weit hinter die Bauchflossen nach hinten versetzt.
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Vorkommen in Europa:
- Ganz Europa mit Ausnahme der südlichen Mittelmeer-Anreiner-Staaten und im hohen Norden Skandinaviens.
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Lebensweise und Verhalten:
- Der Hecht lebt vorwiegend in ruhigen und langsam fließenden Gewässern im stark bewachsenen Uferbereich und wartet dort als sogenannter Lauerjäger auf seine Beute. Es gibt jedoch auch Hechte, vorwiegend in großen Seen oder in Brackwassergebieten, die im Freiwasser leben.
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Vermehrung und Paarungsverhalten:
- Pflanzenreiche und flache Uferzonen dienen als Laichplätze, in denen sie ihre Eier an Wasserpflanzen heften. Die Larven bleiben nach dem Schlupf bis zum Aufzehren ihres Dottersacks am Substrat kleben. Der junge Hecht kann bei guter Nahrungsgrundlage im ersten Jahr bis über 35 cm Größe abwachsen.
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Bemerkenswertes und Besonderheiten:
- Der Tigerhecht ist eine friedliebendere - zur Vergesellschaftung mit anderen Hechten besser geeignete - Kreuzung aus dem Europäischen Hecht und der Muskellung...mehr
- Theoretisch galt / gilt der Hecht als möglicher Übeträger der Pest und anderen Krankheiten, da er auch potentiell befallene Säugetiere frißt.
- Bei hohen Hechtbeständen kommt es zu Kannibalismus.
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