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Flossenformel Drucken E-Mail
Geschrieben von: Administrator   
Freitag, den 06. Februar 2009 um 00:00 Uhr

Verwendungszweck

Mit der Flossenformel läßt sich in kurzer Notation die Anzahl und Art der Flossenstrahlen für Fische beschreiben.

Flossenart

Die erste Angabe in der Flossenformel ist immer ein Buchstabe, der aus der lateinischen Bezeichnung für die jeweilige Flosse abgeleitet ist.

  • D = Dorsale = Rückenflosse
  • C = Caudale = Schwanzflosse
  • A = Anale = Afterflosse
  • V = Ventrale = Bauchflosse
  • P = Pectorale = Brustflosse

Sollte die Flosse mehrfach vorhanden sein, also z.B. beim Dorsch drei Rückenflossen würde man

  • D1, D2 und / oder D3 notieren

Hartstrahlen

Die zweite Angabe bezeichnet die Anzahl der Hartstrahlen der angegebenen Flosse und wird in römischen Ziffern angegeben, also:

  • I = 1. Hartstrahl
  • II = 2. Hartstrahlen
  • I-II = 1-2 Hartstrahlen
  • I-(II) = 1 in Ausnahmefällen 2 Hartstrahlen

Weichstrahlen

Nun folgen in arabischen Ziffern die Weichstrahlen

  • 1 = 1 Weichstrahl
  • 2= 2 Weichstrahlen

Bei allen Fischarten kommen zuerst Hartstrahlen und dann Weichstrahlen, die man mit einem Schrägstrich trennt.

  • "/"

So ergibt sich dann eine eindeutige Notation

Beispiele

  • D I/8 - Die Rückenflosse hat einen Hartstrahl, dann folgen acht Weichstrahlen
  • C III-(IV)/5 - Die Schwanzflosse hat drei, in Ausnahmefällen vier Hartstrahlen, dann folgen 5 Weichstrahlen

Die Meerforelle codiert sind z.B. dann so aus:

  • D III/9-11, A III/8-9, P I/12-13, V I/8
  • Die Caudale wird dabei häufig weggelassen, da sie zur Bestimmung / Identifikation nicht sehr aussagekräftig ist.
 
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