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Geschrieben von: Administrator
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Montag, den 23. Februar 2009 um 17:49 Uhr |
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Fließgewässer werden von ihrer Quelle bis zur Mündung in ökologische Zonen - die Fischregionen - eingeteilt. Jeder Fischregion ist eine Leitfischart zugeordnet, die in dieser Region häufig vorkommt, also für diese Region charakteristisch ist.
Unterschieden werden fünf Fischregionen (von der Quelle bis zur Mündung):
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Forellenregion
- am Oberlauf gelegen
- starke Strömung
- hoher Sauerstoffgehalt
- niedrige Temperaturen (<10°C)
- felsiger, geröll- und kieshaltiger Grund
- weitere wichtige Fischarten: Bachneunauge, Elritze, Groppe
- Epi- und Metarhithral
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Äschenregion
- noch starke Strömung
- noch hoher Sauerstoffgehalt
- beginnende Wasservegetation
- Temperatur (<15°C)
- geröll- und kieshaltiger Grund, jedoch meist feiner strukturiert
- weitere wichtige Fischarten: Bachneunauge, Döbel, Hasel, Lachs
- Hyporhithral
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Barbenregion
- normale Strömung
- normaler, schwankender Sauerstoffgehalt
- Temperaturen um 15°C, auch ggf. höher
- kieshaltiger, sandiger Grund
- Vegetation ausgeprägt
- weitere wichtige Fischarten: Aland, Lachs, Rapfen, Streber
- Epi-Potamal
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Brachsenregion
- am Unterlauf gelegen
- schwache Strömung (Flüssen frieren im Winter ggf. zu)
- sehr arten- und fischreiche Region
- Temperaturen bis 20°C
- niedriger Sauerstoffgehalt
- sandiger, teilweise schlammiger Grund
- hohe Vegetationsdichte
- weitere wichtige Fischarten: Aal, Hecht, Flussbarsch, Rotauge, Rotfeder, Schleie
- Metapotamal
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Kaulbarsch-Flunderregion
- Brackwasserbereich
- Mündungsbereich
- Temperaturen im Sommer deutlich über 20°C
- weitere wichtige Fischarten: Aal, Meeräsche, Stör
- Hypopotamal
Zusammenfassend von der Quelle bis zur Mündung kann man also festhalten:
- Die Temperatur des Wassers nimmt zu
- Die Strömung nimmt ab
- Die Vegetation nimmt zu
- Der Sauerstoffgehalt nimmt ab
- Der Untergrund wird feiner und schlammiger
- Der Artenreichtum und die Populationsdichte nimmt zu
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