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Angeln für Jeden? Drucken E-Mail
Samstag, den 19. Februar 2011 um 15:09 Uhr

Die aktuellen Bestrebungen in Schleswig-Holstein zur Abschaffung der Fischereiprüfung, ist mit einigen Fragezeichen zu sehen. Unter Vorhaltung des Tierschutzes stehen Angler immer wieder in der Kritik und es wird mit zunehmenden Verordnungen das Angeln immer mehr reglementiert. Dagegen ist man nun in Schleswig-Holstein der Auffassung "alles nicht so wild, kann doch angeln wer und wie man will". Dies mit teilweise sehr abenteuerlichen Argumenten. Sicher kann man den Sinn, Nutzen und auch den Inhalt der Fischereischein-Prüfung kritisch betrachten und sich die Frage stellen: "Macht der erfolgreiche Abschluss der Prüfung schon zum perfekten Angler?" Sicher nicht, aber zumindest hat jeder der die Kurse absolviert einiges an Wissen rund um das Thema Fisch, Natur und bestehende Gesetze gelernt. Gute Voraussetzungen um mit mehr Verständnis mit der Angel an das Wasser zu gehen. Ob nun ein Merkblatt dies ersetzen kann ist mehr wie fraglich. Denn wenn das alles so einfach wäre, wie man nun dort seitens der Politik es darstellt, dann kann man auch berechtigt fragen, was die unzähligen Verordnungen sollen. Dann bitte wie in Frankreich: Jeder darf angeln und es reicht die "Carte de Pêche" die es in jedem Tabakladen der jeweiligen Region zu kaufen gibt. Dort stört sich keiner an Setzkeschern, lebenden Köderfischen und auch sonst ist ein Angler eher geachtet als geächtet.

Hier geht es zur Mediathek und dem Beitrag von NDR.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 04. März 2011 um 13:00 Uhr
 
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