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Dieser Beitrag hat am Autorenwettbewerb in der Kategorie Allgemeines Fischen teilgenommen und den x. Platz erreicht.
Die Männer freuen sich auf einen Kurzurlaub. In wenigen Stunden sind die Wohn-mobile reisefertig gepackt. Lebensmittel brauchen wir kaum mitzunehmen, denn wir wollen uns von Fisch ernähren. Doris und Dieter, Bernd und ich sind seit einiger Zeit gut befreundet. Man quetscht sich auch an diesem Abend wieder schön kuschelig in der Sitzecke zusammen. Der Rotwein wirkt sich völlig unerwartet gut auf die Stimmung aus. Zwischen all die Döneckes passt immer wieder ein Käsehäppchen. Der Blick, falls noch möglich, fällt auf den ruhig daliegenden Hafen eines dänischen Fischerstädtchens.
 Plötzlich hat Doris eine gute Idee. Aale beißen doch prima im Mondenschein. Wenn der Mond wüsste, was er angerichtet hat. Nur so mit voller Kraft daherscheinen und das Hafen-becken ausleuchten.. Die letzte Stufe des Wohnmobils war wohl etwas höher. Ich fange mich aber prima ab und mache das Angelzeug klar. Doris und ich sind Profis im Nachtangeln. Die Hälfte der Zeit verbringen wir mit dem Auseinandertüddeln der Schnüre. Aus den Campingstühlen dringt lautes Lachen zu uns herüber. Unsere Männer haben im Gespräch festgestellt, dass sie als Kinder durchs selbe Astloch in der Pyrmonter Badean-stalt den Damen beim Umkleiden zugesehen haben. An den Bademeister erinnerten sich auch beide sehr gut- ob er ihnen die Ohren lang gezogen hat? Heute beißt mal wieder nichts so recht an. Wir mühen uns redlich: Fischfetzen, Würmer und andere Leckereien bieten wir auf Grund an. Jetzt sind sie beim Whisky angelangt, was der Stimmung keinen Abbruch tut.

Damit unsere Männer durchhalten, werden sie von Doris und mir oft mit Schokolade oder Schinkenwürstchen angefüttert. Trotz dieser netten Geste müssen wir uns immer wieder Sprüche zum Angeln bzw. Fangen anhören. Doch heute nehmen wir Ihnen den Wind aus den Segeln: 3 kleine jugendliche Aale gehen uns diese Nacht an die Angel. Nach dem harten Ringkampf mit ihnen wollen wir nie wieder Aale fangen. Bernd lacht sich halbtot, als ich ihm erkläre, dass die Fische „versorgt“ werden müssen…immer wieder quatscht er was von „umbringen“ daher.
 Als angelnde Frau hat man das große, unfassbare Glück, wenn man so richtig müde und kaputt ist nach dem Angeltag, dass man die Fische noch gefrierfertig zubereiten darf…
 Dieter geht jetzt schon mal ins Bett. Bernd hilft wenigstens beim Einräumen der Ruten. Nur die unverbrauchten Würmer nehme ich vom Haken. So ist es in Dänemark.
Dieser Beitrag stellt die Meinung des Teilnehmers am Autorenwettbewerb dar und muss nicht der Meinung des Vereins und seiner Vertreter entsprechen.
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