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Mit der Trockenfliege auf Grindwal Drucken E-Mail
Geschrieben von: Stefan Holweg   
Mittwoch, den 19. August 2009 um 00:00 Uhr

Dieser Beitrag hat am Autorenwettbewerb in der Kategorie Fliegenfischen teilgenommen und den x. Platz erreicht.


Nun war es endlich soweit:
Zuhause stand uns ein eisiger Winter bevor. Da kam doch die Einladung von Freunden aus „Down under“ gar nicht so ungelegen mit Ihnen unter der Sonne Weihnachten zu feiern.
Nach monatelanger Vorfreude auf die Reise ans andere Ende der Welt ging es Mitte Dezember 2008 endlich los.
Mit ausreichend Sommergepäck fuhren wir im Schneetreiben Richtung Frankfurt um dort in unseren Flieger über Malaysia nach Melbourne/ Australien zu steigen.
Natürlich durfte die Fliegenrute auf keinen Fall zuhause bleiben, dafür verzichtet man (Mann) lieber auf die Unterhose.
Nach einem Tag der Akklimatisierung ging es per Fähre rüber nach Tasmanien.


Traumhafte Landschaft, super nette Leute, frische Meeresfrüchte zum Tränen in die Augen kriegen und Flüsse und Seen wie im Bilderbuch.
Dort wird sehr auf die Natur geachtet. Es war nicht erlaubt, in heimischen Gewässern bereits gefischte Fliegen dort zu verwenden, um einer Gefahr von Fischkrankheiten vorzubeugen
Wir haben uns einen schönen Platz an der Küste für unser Zelt ausgesucht, dort wurden wir morgens durch das Trampeln der Kängurus geweckt.
Da die Temperaturen morgens noch sehr angenehm waren gingen wir samt Fliegenrute los an den Ozean um unser Glück zu versuchen.
Meine Freundin warf auf Sicht einen Schwarm Papageienfische an und war erfolgreich. Vom Grill sind diese bunten Typen ein Genuss.
Aber wohl auch so, denn dies lockte mir einen maßigen Grindwal an meine Zweihandrute. Nach einer Stunde zähem Drill überlegte es sich mein Gegner aufzugeben und wir zogen ihn mit sicherem Kiefergriff auf den feinen Sandstrand.
Durchgeschwitzt und durstig nach einem kalten Herri gabs noch ein schönes Erinnerungsfoto an den wohl schwersten Drill meines Anglerlebens.
P.S.: Natürlich haben wir den Kleinen wieder schonend zurückgesetzt, er war 2 cm unter Maß!!!


Petri Heil, und die Wahrheit erzähl ich bei der Preisverleihung!


Dieser Beitrag stellt die Meinung des Teilnehmers am Autorenwettbewerb dar und muss nicht der Meinung des Vereins und seiner Vertreter entsprechen.

 

 
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