Die OB-Kandidaten im Interview

von Webmaster (Kommentare: 3)

Liebe Mitglieder,

 

am 27.Oktober wählen die Bürger Hannovers einen neuen Bürgermeister.

Daher haben wir als Fischereiverein Hannover mit drei der Kandidaten gesprochen und Fragen zu Themen gestellt, die unseren Verein betreffen. Wir haben natürlich auch die Antworten kommentiert und Smileys vergeben. Die Fragen und Antworten sowie unsere Sichtweise können sie hier lesen.

Wir möchten uns erst einmal bei den Kandidaten für ihre Bereitschaft bedanken, uns Zeit für ein Gespräch zu geben und die von uns gestellten Fragen zu beantworten. Wir haben aber auch zum Ausdruck gebracht, dass unser Verein sich wünschen würde, zum neuen Bürgermeister so ein gutes Verhältnis zu pflegen, wie es einmal unter Herbert Schmalstieg war. Leider war dies unter dem letzten Bürgermeister nicht annähernd so, was wir sehr bedauert haben.

 

An Sie als Bürger dieser Stadt von uns die Bitte, nehmen Sie ihr Wahlrecht war, gehen Sie wählen.

 

Marc Hansmann, OB-Kandidat der SPD

v.l.: Dr. Matthias Emmrich (AVN), Heinz Pyka, Marc Hansmann, Wilfried Specht, Sven Eickhoff & Hans-Joachim Stünkel

 

1. Frage:

„Wie stehen Sie zum geplanten Bau der Wasserkraftanlage Döhrener Wolle? Hier gibt es ein Bündnis von Umweltverbänden (BUND, Anglerverband Niedersachsen) und Bürgern, die sich gegen den Bau dieser Anlage wehren.“

 

Antwort Herr Hansmann:

„Ich war und bin skeptisch, ob bei dem Projekt Kosten und Nutzen im richtigen Verhältnis stehen. Leider scheint es von Beginn an von Pleiten, Pech und Pannen verfolgt zu sein. Als Oberbügermeister werde ich prüfen, ob ich das Projekt noch stoppen kann. In meinem Wahlprogramm habe ich als einen wichtigen Punkt zum Thema Umwelt- und Klimaschutz die Förderung der Solaranlagen. Möglicherweise wäre eine Bebauung der Flachdächer mit Solaranlagen rund um das Projektgebiet eine gute Möglichkeit.“

 

Kommentar FVH:

„Wir würden uns natürlich sehr freuen, sollten Sie dieses Vorhaben verhindern könnten. Dieses Kraftwerk wurde nicht nur gegen die dort wohnenden Menschen geplant, sondern auch gegen den Widerstand der anerkannten Naturschutzverbände wie BUND und Anglerverband Niedersachsen.“

 

 

2. Frage:

„Wie stehen Sie zum Bau der Leinewelle?“

 

Antwort Herr Hansmann:

„Der Stadtrat hat die Leinewelle, so wie sie momentan geplant ist, einstimmig beschlossen. Ich werde als Oberbürgermeister veranlassen, dass eine Durchlässigkeit für die Fische im Leinewehr geprüft wird. Sollte es technisch möglich und finanzierbar sein, möchte ich dies gern umsetzen, um den Artenschutz zu gewährleisten.“

 

Kommentar FVH:

„Für uns ist eine Umsetzung der Leinewelle ohne die Durchgängigkeit am Leinewehr zu schaffen, nicht durchführbar. Wir begrüßen daher Ihre Absicht einer Prüfung. Wir möchten aber darauf hinweisen, dass die Stadt eine Machbarkeitsprüfung in Auftrag gegeben hat, diese scheint jedoch geheime Verschlusssache zu sein.“

 

 

3. Frage:

„Wie sehen Sie die Verpachtung des Maschsees und die Möglichkeit, dort Behindertenangelplätze zu errichten?“

 

Antwort Herr Hansmann:

„Ehrenamtliche Vereine sind mir grundsätzlich lieber als beispielsweise Berufsfischerinnen und Berufsfischer, die auch noch aus einer anderen Stadt kommen. Ich selbst habe zusammen mit meiner achtjährigen Tochter, die immer gerne die Karpfen gefüttert hat, beobachten können, dass immer weniger dieser Karpfen im Maschsee zu finden sind. Grundsätzlich halte ich den Maschsee an ausgewählten Plätzen für einen guten Ort zum angeln – auch und gerade für behinderte Menschen.“

 

Kommentar FVH:

„Hier begrüßen wir ausdrücklich Ihre Antwort, denn was in Städten wie Hamburg oder Berlin möglich ist sollte auch in Hannover machbar sein.“

 

 

4. Frage:

„Wie stehen Sie zu Schutzgebietsausweisung von Natura 2000 Schutzgebieten und Angelverboten (z.B. Leine von der Grenze Hannover bis Ruthe)?“

 

Antwort Herr Hansmann:

„Als Oberbürgermeister würde ich mich bei der Region Hannover dafür einsetzen, dass das Angeln in einem regulierten Rahmen auch in den geplanten Schutzgebieten erlaubt sein wird. Selbstverständlich werde ich im Amt immer gerne einen intensiven Kontakt zum Fischereiverein pflegen.“

 

Kommentar FVH:

„Angeln ist jetzt schon durch Gesetze reguliert, wie Fischereigesetz, Naturschutzgesetz, Tierschutzgesetz und Binnenfischereiordnung. Wir möchten noch darauf hinweisen, dass sich dieses Gebiet trotz der Nutzung durch Angler zu dem gemacht hat, was heute schützenswert ist. So haben Angler in den 1970 er Jahren für eine saubere Leine demonstriert.“

 

 

 

Eckhard Scholz, parteiloser OB-Kandidat der CDU

v.l.: Hans-Joachim Stünkel, Thomas Sander, Hans Werner Seifert, Heinz Pyka, Eckhard Scholz, Wilfried Specht & Jens Matyschok

 

1. Frage:

„Wie stehen Sie zum geplanten Bau der Wasserkraftanlage Döhrener Wolle? Hier gibt es ein Bündnis von Umweltverbänden (BUND, Anglerverband Niedersachsen) und Bürgern, die sich gegen den Bau dieser Anlage wehren.“

 

Antwort Eckhard Scholz:

„Das Wasserkraftwerk Döhrener Wolle sehe ich sowohl aus ökologischen als auch ökonomischen Gründen sehr kritisch. Flora und Fauna bilden am Leinewehr ein einmaliges Ensemble. Angesichts der darüber hinaus zu erwartenden Lärmbelästigung für die Anwohner bin von der geplanten Investition nicht überzeugt.“

 

Kommentar FVH:

„Wir begrüßen sehr Ihre kritische Haltung zum Bau einer Wasserkraftanlage in Hannover-Döhren. Zumal die Bürger vor Ort, wie auch die Naturschutzverbände BUND und Anglerverband Niedersachsen erhebliche Bedenken haben. „

 

 

2. Frage:

„Wie stehen Sie zum Bau der Leinewelle?“

 

Antwort Eckhard Scholz:

„Die Leinewelle soll den Fluss gerade nach der Umgestaltung des Hohen Ufers wieder in den Blickpunkt rücken. Sie würde sich an der Stelle hervorragend in die Neugestaltung einfügen. Die Leinewelle könnte Anziehungspunkt für Besucher werden und damit zu einer Belebung des Tourismus und der Gastronomie in der Altstadt beitragen. Allerdings sollte noch einmal ernsthaft die Durchgängigkeit des großen Wehres für Fische geprüft werden, um noch zu einer gütlichen Einigung zu kommen. Es wäre schön, wenn man hier einen vertretbaren Kompromiss findet.“

 

Kommentar FVH:

„Für uns steht außer Frage das ohne Durchgängigkeit am Landtagswehr zu schaffen, wir den Klageweg bestreiten werden, beides ist untrennbar.  Zumal selbst Herr Heybey uns mitgeteilt hat, dass die Stadt sich um die Wasserrahmenrichtlinie drücken will (Mail liegt vor). Dies kann nicht im Interesse einer Stadt wie Hannover sein. Im Übrigen dürfen wir auf unseren Widerspruch gegenüber der Region verweisen. An dieser Stelle möchte ich noch darauf hinweisen, dass wir als Fischereiverein immer Kompromissbereit waren.“

 

 

3. Frage:

„Wie sehen Sie die Verpachtung des Maschsee an den Angelverein und die Möglichkeit, dort Behindertenangelplätze zu errichten?“

 

Antwort Eckhard Scholz:

„Eine Verpachtung an den hiesigen Anglerverein sollte perspektivisch ernsthaft geprüft werden, um insbesondere behinderten Menschen am Westufer des Sees das Angeln zu ermöglichen. Hierbei sollte das Engagement in ein ganzheitliches ökologisches Konzept für bedrohte Tierarten eingebettet werden.“

 

Kommentar FVH:

„Wir begrüßen Ihre Einstellung zum Angeln, auch in einer Großstadt und gerade mit den Möglichkeiten Angelplätze für behinderte zu schaffen. Ein Konzept für die Bewirtschaftung liegt der Stadt schon seit Langem vor, ich möchte an dieser Stelle auf die Hegeverpflichtung nach dem Fischereigesetz hinweisen, die wir mit unserem Konzept sicherlich erfüllt hätten.“

 

 

4. Frage:

“Wie stehen Sie zur Schutzgebietsausweisung von Natura 2000 und Angelverboten (z.B. Leine von Grenze Hannover bis Ruthe)?“

 

Antwort Eckhard Scholz:

„Die Ausweisung von Natura-2000-Schutzgebieten ist EU-rechtlich vorgeschrieben und liegt in der Verantwortung der unteren Naturschutzbehörde. In diesem Fall der Region Hannover. Einschränkungen bei bestimmten Natura 2000-Gebieten können erforderlich sein, um Arten und Lebensräume wirkungsvoll zu schützen. Es ist allerdings richtig, dass im Rahmen einer Einzelfallprüfung die Verhältnismäßigkeit sichergestellt wird. Ein generelles Angelverbot unterstütze ich definitiv nicht. Naturschutz muss immer auch mit den Menschen erfolgen, insbesondere denen, die selbst eine aktive und führende Rolle dabei einnehmen.“

 

Kommentar FVH:

„Zur Schutzgebietsausweisung der Leine von Grenze Hannover bis Ruthe, haben wir hinreichend Stellung genommen. Bedauerlich ist für uns, dass Fische erst einmal keine Rolle spielen, aber auch dass bei Einzelfallprüfungen viele geplante Verbote fachlich nicht zu vertreten sind. Wir hoffen hier noch auf eine Einigung im Laufe des Verfahrens mit der Region Hannover.“

 

 

 

Belit Onay, OB-Kandidat der Grünen

v.l.: Ralf Gerken (AVN), Thomas Sander, Heinz Pyka, Belit Onay, Jens Matyschok & Wilfried Specht

 

1. Frage:

„Wie stehen Sie zum geplanten Bau der Wasserkraftanlage Döhrener Wolle? Hier gibt es ein Bündnis von Umweltverbänden (BUND, Anglerverband Niedersachsen) und Bürgern, die sich gegen den Bau dieser Anlage wehren.“

 

Antwort Herr Onay:

„Ich stehe dazu, dass die GRÜNEN sich für den Bau einer Wasserkraftanlage an der „Döhrener Wolle“ eingesetzt haben. Ziel ist es, das Potenzial für umweltfreundliche Wasserkraft, was am Wehr an der Döhrener Leineinsel seit Jahrzehnten brachliegt, zu reaktivieren - ein wichtiger Baustein für das städtische Klimaschutzaktionsprogramm. Gerade in der Stadt, wo die Möglichkeiten im Verhältnis zum Umland geringer sind, Energie aus erneuerbaren Quellen zu produzieren, sollten wir sinnvolle Potenziale auch nutzen. Vom Betreiber der Wasserkraftanlage in Döhren fordern wir, alle auf die Wasserkraftanlage abgestimmten, technisch, organisatorisch und wirtschaftlich vertretbaren Maßnahmen zum Fischschutz zu ergreifen. Ich bin mir dabei jedoch bewusst, dass es sich dabei um eine schwierige Abwägung zwischen den Umweltzielen des Fischschutzes und des Klimaschutzes handelt.“

 

Kommentar FVH:

„Wir sind der Meinung, dass dies kein Baustein für umweltfreundliche Energie ist! Hier werden zukünftig Fische in den Turbinen getötet, und die dort vorhandene Kiesbank als ökologisch wertvoller Lebensraum vernichtet. Dies ist auch Meinung des BUND, und Anglerverband Niedersachsen als anerkannte Naturschutzverbände. Hier wäre es politisch sinnvoller, die Häuser auf der Leineinsel und in der Rehre mit Fotovoltaik zu versehen. Der Gewinn an umweltfreundliche Energie wäre um ein vielfaches höher. Dies ist ja gerade auch eine Forderung der Grünen.“

 

 

2. Frage:

„Wie stehen Sie zum Bau der Leinewelle?“

 

Antwort Herr Onay:

„Ich freue mich, dass die Region und die Stadt das Projekt "Leinewelle" Anfang des Jahres genehmigt haben und Hannover dadurch bis spätestens zum Sommer 2020 einen "Surfspot" mitten in der Innenstadt und damit ein weiteres sportliches und touristisches Highlight bekommt. Ich bin mir sicher, dass die Attraktivität und die Lebensqualität Hannovers durch die "Leinewelle" weiter gewinnen werden.
Gleichzeitig ist es mir jedoch ein Anliegen, dass der Naturschutz und insbesondere der Schutz der Fische bei der "Leinewelle" beachtet wird. Ich begrüße daher sehr, dass ein Fischpass, es den Fischen ermöglichen wird, die "Leinewelle" zu passieren. Mir ist auch wichtig, dass vor Baubeginn ein Monitoringverfahren mit dem LAVES (Nds. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit) abgestimmt werden soll, das besonders die Fischdurchgängigkeit nach Inbetriebnahme der "Leinewelle" untersuchen und, falls notwendig, optimieren wird. Ich hoffe, dass den Einwänden des Fischereivereins dadurch Rechnung getragen wird.“

 

Kommentar FVH:

„Wir sind nach wie vor der Meinung, dass der Bau der Leinewelle ein erheblicher Eingriff in den Lebensraum Wasser bedeutet. Eine Fischtreppe um die Surfwelle ist absolut nutzlos, da Zweihundertmeter weiter ein unpassierbares Hindernis besteht. Ungeklärt und unbeantwortet sind auch folgende Fragen. Was zahlen die Surfwelleneigentümer für die Nutzung der Leine, wie sieht es mit Sanitären Anlagen aus, wie kommen die Nutzer (Surfer) zur Surfwelle u. a. mehr. Für uns steht außer Frage, dass nur durch Schaffung der Durchgängigkeit am Landtagswehr ein Ausgleich geschaffen werden kann.“

 

 

3. Frage:

„Wie sehen Sie die Verpachtung des Maschsees, und die Möglichkeit, dort Behindertenangelplätze zu errichten.“

 

Antwort Herr Onay:

„Der Maschsee ist seit etwa  2016 nach einer erfolgten Ausschreibung an den Fischereibetrieb Neumann aus Moisburg bei Hamburg verpachtet. Der Vertrag läuft bis 2028, so dass ich hier akut keinen Handlungsbedarf sehe.

Das Einrichten von Behindertenangelplätzen im Stadtgebiet kann ich im Sinne der Inklusion nur begrüßen, da damit städtische Ziele auch für Rollstuhlfahrer*innen und andere erreichbar sind. Die GRÜNE Ratsfraktion hatte 2017 einen Ratsantrag in diese Richtung initiiert, der dann vom Ampelbündnis in den Rat eingebracht wurde. Durch einen einstimmigen Beschluss des Verwaltungsausschusses ist die Verwaltung beauftragt, die Schaffung von Angelplätzen für Menschen mit Behinderungen an Gewässern in Hannover zu prüfen, und zwar in Zusammenarbeit mit dem Fischereiverein Hannover e. V. und der Beauftragten für Menschen mit Behinderung. Die Standorte sollen mit dem ÖPNV gut angebunden sein und baldmöglichst umgesetzt werden.

Am Maschsee allerdings sehe ich das nicht. Nach § 9 der Maschseeordnung (Fischen, Angeln) werden die Rechte zur Ausübung der Fischerei von der Stadt Hannover durch Vertrag vergeben, im Übrigen ist das Fischen und Angeln im Maschsee verboten. Angesichts der bereits sehr hohen Nutzungsdichte am Maschsee und seinen Ufern als Naherholungsgebiet, sehe ich hier keinen Spielraum für eine Änderung.“

 

Kommentar FVH:

„Diese Antwort ist sehr enttäuschend für uns. Andere Städte sind dort offener für Angler in ihren Gewässern. Hamburg an der Alster, Berlin an Seen, Kanälen und Flüssen mitten in Berlin, diese Beispiele ließen sich noch fortführen. Und die Maschseeordnung könnte ohne Probleme geändert werden. Im Übrigen lässt der jetzige Pächter auch Angeln vom Boot aus zu, durch Fotos dokumentiert. Die Aussage, dass Behindertenangelplätze mit ÖPNV erreichbar sein müssen, ist fern jeder Realität. Wir haben in unserem Verein sehr viele Menschen mit Behinderung, diese sind in erster Linie auf ihrem PKW angewiesen, wie soll ein Angler der im Rollstuhl sitzt mit seinen Angelgeräten Platz in ÖPNV finden, und vollbepackt dann noch zum Gewässer kommen?“

 

 

4. Frage:

„Wie stehen Sie zu Schutzgebietsausweisung von Natura 2000 Schutzgebieten und Angelverboten (z.B. Leine von der Grenze Hannover bis Ruthe)?“

 

Antwort Herr Onay:

„Aus meiner Sicht ist der Schutzzweck entscheidend und jede Situation als Einzelfall zu betrachten. Wenn zum Beispiel die bisherige Nutzung Wasservögel und Röhrichtflächen beeinträchtigt, dann muss das Angeln dort unterbleiben. Häufig wird es Zonen mit unterschiedlicher Störungsintensität geben. Das regelt die spezielle Verordnung. Grundsätzlich begrüße ich, wie auch meine Partei, mehr Naturschutz und so auch den für Deutschland verpflichtenden Schutz der Natura 2000-Flächen sowie die Schutzgebietsausweisungen der Region.

Das zurzeit diskutierte Gebiet bis RUTHE liegt im Wesentlichen in Hemmingen, Laatzen, Pattensen und Sarstedt. Von Hannover bis Luthe wird es voraussichtlich keine Angelverbote geben, aber ein Verordnungsentwurf liegt noch nicht vor. Neben dem Steinhuder Meer zählen Teile der Leineaue zu den wichtigsten Gebieten für den Vogelschutz in der Region Hannover.“

 

Kommentar FVH:

„Hier wäre es Nötig, sich einmal von dem jetzigen Zustand dieser Gebiete zu informieren. So befindet sich an den Ufern der Leine kaum Schilf und Röhricht, sondern fast flächendeckend Tibetanisches Springkraut. Weiteres kann aus der Stellungnahme des Anglerverband Niedersachsen entnommen werden. Im Übrigen bezweifeln wir, dass die Europäische Union die Umsetzung so verlangt (Aussage Alexander Just Umweltreferent der Europäischen Kommission).“

 

 

 

Abschließend wollen wir im Namen des Fischereivereins Hannover allen Kandidaten für die kommende Wahl viel Glück wünschen. Weiter bieten wir uns dem zukünftigen Oberbürgermeister fortlaufend als fachlicher und sachlicher Gesprächspartner in Sachen Natur- und Umweltschutz gerne an.

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Kommentar vonGerd Heuer

Mit den Aussagen haben alle Kanidaten auf meine Stimme verzichtet.

Kommentar vonDirk Wehrenberg

Das gerade die Grünen die Ökonomie über die Ökologie stellen, ist schon bemerkenswert,oder besser gesagt beängstigend! Spaßgesellschaft geht vor Umweltschutz! Naturschutz hört an der Wasseroberfläche auf. Leider können die Fische nicht schreien!

Kommentar vonFred Karnatz

Ein schwarzer Tag für die Angler und Jäger in und um Hannover.
Ich mag mir noch nicht ausmalen wie das für uns als wirkliche Naturschutzverbände ausgeht